Es war einmal …Jede gute Geschichte beginnt mit den Worten: „Es war einmal …“ So auch bei s.Oliver. Denn wie wir vom Einzelhandelsgeschäft zu einem internationalen Mode- und Lifestyle-Unternehmen geworden sind, hat tatsächlich etwas Märchenhaftes: Bernd Freier gründete 1969 in Würzburg auf gerade einmal 25 Quadratmetern eine kleine Boutique namens „Sir Oliver“, angelehnt an den Romanhelden Oliver Twist von Charles Dickens. Das „Sir“ im Namen wurde damals von der Modewelt Londons angeregt, um der Boutique ein wenig internationales Flair zu verleihen, da erfolgreiche Herrenausstatter in der britischen Metropole ebenfalls ein „Sir“ am Anfang ihres Boutique-Namens trugen. In den 70er Jahren konnten Modelieferanten die georderten Mengen oftmals nicht oder nur unpünktlich an den Handel ausliefern. So entschied sich Bernd Freier 1974 zu einer Reise nach Indien, um dort direkt mit den Textilproduzenten zu verhandeln und somit unabhängig vom Großhandel zu sein. Mit Erfolg ließ er anschließend seine eigenen „Madraskarohemden“ herstellen, die unter anderem bei den Textilhändlern in Deutschland regen Absatz fanden. Aufgrund eines Rechtsstreits wurde „Sir Oliver“ umbenannt und kam so zu dem heutigen Markennamen „s.Oliver“, was 1979 beim Deutschen Patent- und Markenamt DPMA in München eingetragen wurde. Im Nachhinein erwies sich diese Änderung als Glücksfall, denn unter „Sir Oliver“ wäre das Damengeschäft sicher nicht so gut gelaufen … 1993 wurde die Chaloc GmbH gegründet, die 2002 in die bekannte Marke „comma“ umbenannt wurde. comma agiert inzwischen autark von s.Oliver in Eigenregie. |
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